Resilienz

Die innere Widerstandskraft

Burnout vorbeugen – Persönliche Widerstandskraft stärken – Agiles Mindset entwickeln – Gesund bleiben

Resilienz bezeichnet die psychische Widerstandskraft, die uns hilft, auch in Stress, Krisen oder Rückschlägen stabil zu bleiben und gestärkt daraus hervorzugehen. Resiliente Menschen sind anpassungsfähiger, gesünder und erfolgreicher im Umgang mit Veränderungen.

Die gute Nachricht: Diese innere Stärke ist trainierbar – und damit ein Schlüssel für mehr Wohlbefinden, Gesundheit und beruflichen Erfolg.

👉Möchtest du deine eigene Resilienz testen? Nutzen den Fragebogen der DGPG (Deutsche Gesellschaft für Psychosoziale Gesundheitsförderung); einfach hier downloaden und eine Orientierung erhalten, wie stark deine Schutzfaktoren ausgeprägt sind.

Resiliente Menschen sind beruflich erfolgreicher, emotional stabiler sowie körperlich und psychisch gesünder. Bei Veränderungen passen sie sich besser an und leiden seltener an psychischen Störungen, wie z.B. Depressionen oder Burnout. Tiefgreifende Erkenntnisse aus der Psychologie und Gesundheitsforschung legen nahe, dass die Ausprägung bestimmter psychologischer und psychosozialer Schutzfaktoren für die Gesundheit und Persönlichkeitsentwicklung eine wichtige Funktion haben. Diese Faktoren lassen sich ein Leben lang trainieren. 

Die 7 Säulen der Resilienz nach LOOVANZ

Resilienz entsteht nicht durch eine einzige Fähigkeit, sondern durch ein Zusammenspiel mehrerer innerer Haltungen und Kompetenzen. Das LOOVANZ-Modell beschreibt sieben Säulen, die wie Bausteine zusammenwirken und unsere psychische Widerstandskraft tragen. Dabei entsteht aus diesen sieben Säulen ein stabiles Fundament, das uns trägt – gerade dann, wenn das Leben uns mit Druck, Stress oder Rückschlägen konfrontiert.

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Unser Resilienztraining «LOOVANZ»  ist wissenschaftlich evaluiert, so dass dieses «Resilienz-Trainingsprogramm für Erwachsene» nachweislich zur Stärkung der psychischen Gesundheit beiträgt. Das zentrale Anliegen des Präventionsprogramms ist es, gesundheitliche Risiken und Belastungen zu identifizieren und so weit wie möglich durch die Stärkung der individuellen Resilienz zu vermindern.

Die Zahl psychischer Erkrankungen und die Anzahl der Krankschreibungen steigen seit Jahren stetig. Das Arbeitspensum ist riesig, die nächste Deadline steht vor der Tür, ein Arbeitsplatz wird gekündigt oder wird unerträglich stressig, die aktuelle politische Situation, Kriege: Ereignisse wie diese können „den Boden unter den Füßen entziehen“.
Manche Menschen lassen sich durch Misserfolge, Krisen, Ängste, Druck, Stress und Ärger leichter aus der Bahn werfen als andere. Es gibt Menschen, die weniger empfindlich auf die Wechselwirkungen des Lebens reagieren und im Allgemeinen widerstandsfähiger wirken. Wenn Menschen in belastenden Situationen psychisch stabil bleiben, nennen Psychologen diese Fähigkeit “Resilienz”. Als Konzept zur Stärkung der seelischen Widerstandfähigkeit hat sich die Resilienzförderung als etabliertes Gesundheitsförderprogramm hervorgetan.

Stetiger Anstieg und besonders lange Ausfallzeiten bei psychischen Erkrankungen

Die aktuelle Analyse der Krankschreibungen zeigt, dass sich die Krankenstände auch im bisherigen Verlauf des Jahres 2024 weiter auf historisch hohem Niveau bewegen

Ein langfristig wirkender Faktor für höhere Krankenstände ist laut Report der stetige Anstieg von Fehlzeiten durch psychische Erkrankungen, die besonders lange Krankschreibungen verursachen. So haben die AU-Tage aufgrund psychischer Erkrankungen seit 2014 um knapp 47 Prozent zugenommen (Stand: August 2024). Bei Krankschreibungen wegen Burnout-Erkrankungen war zudem ein Anstieg von 100 AU-Tagen je 100 erwerbstätige AOK-Mitglieder im Jahr 2014 auf knapp 184 Tage im Jahr 2024 festzustellen (Stand: August 2024). „Als Ursache vermuten wir ein Zusammenwirken verschiedener Faktoren – von der Zunahme psychischer Belastungen durch globale Krisen bis zu Veränderungen in der Arbeits-welt wie Verdichtung und Entgrenzung der Arbeit durch ständige Erreichbarkeit.“ Besonders betroffen von psychischen Erkrankungen waren Berufe im Bereich „Erziehung und Unterricht“ sowie im Gesundheits- und Sozialwesen und in anderen kontaktintensiven Berufen wie der öffentlichen Verwaltung.

Zusammenhang zwischen Bindung und Gesundheit

Als weiteres Ergebnis der Studie zeigte sich, dass emotional stärker an den aktuellen Arbeitgeber gebundene Mitarbeitende seltener krankgeschrieben sind und seltener trotz Erkrankung zur Arbeit gehen. Damit bestätigt der Fehlzeiten-Report den Zusammenhang zwischen höherer Bindung der Beschäftigten an eine Organisation und besserer Gesundheit, der auch in anderen Studien nachgewiesen werden konnte.
Der Fehlzeitenreport der Krankenkassen ist ein jährlich erscheinender Bericht, der die Krankenstände und Arbeitsunfähigkeitszeiten von Beschäftigten in Deutschland untersucht. (Quelle: Fehlzeitenreport der Krankenkassen)

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