Resilienztraining – die innere Widerstandskraft steigern

Resilienz wird als seelische Widerstandsfähigkeit in sehr belastenden, stressigen, risikobehafteten und traumatischen Situationen verstanden.

In der Fachsprache wird Resilienz als die innere Stärke genannt, die Menschen stark macht, trotz Misserfolg und schwierigster Umstände den Kopf nicht in den Sand zu stecken, sich schnell von Rückschlägen zu erholen. Diese innere Stärke hilft, in belastenden oder stressigen Situationen widerstandsfähig zu bleiben und sich nicht unterkriegen zu lassen, ja sogar gestärkt aus Krisen hervorzugehen.

Kurz: Resilienz ist die Fähigkeit, aus Krisen Energien und Stärke zu entwickeln. Unser Resilienztraining zeigt Wege, wie es gelingen kann mit Belastungen angemessener umzugehen und dabei auch psychisch und physisch gesund zu bleiben.

Das Arbeitspensum ist riesig, die nächste Deadline steht vor der Tür, ein Arbeitsplatz wird gekündigt oder wird unerträglich stressig: Ereignisse wie diese können „den Boden unter den Füßen entziehen“.

Manche Menschen lassen sich durch Misserfolge, Krisen, Druck, Stress und Ärger leichter aus der Bahn werfen als andere. Es gibt Menschen, die weniger empfindlich auf die Wechselwirkungen des Lebens reagieren und im Allgemeinen widerstandsfähiger wirken. Wenn Menschen in belastenden Situationen psychisch stabil bleiben, nennen Psychologen diese Fähigkeit “Resilienz”. Als Konzept zur Stärkung der seelischen Widerstandfähigkeit hat sich die Resilienzförderung als etabliertes Gesundheitsförderprogramm hervorgetan.

Resiliente Menschen sind beruflich erfolgreicher, emotional stabiler sowie körperlich und psychisch gesünder. Bei Veränderungen passen sie sich besser an und leiden seltener an psychischen Störungen, wie z.B. Depressionen oder Burnout. 

Gute Nachrichten

Tiefgreifende Erkenntnisse aus der Psychologie und Gesundheitsforschung legen nahe, dass die Ausprägung bestimmter psychologischer und psychosozialer Schutzfaktoren für die Gesundheit und Persönlichkeitsentwicklung eine wichtige Funktion haben. Diese Faktoren lassen sich ein Leben lang trainieren.
Als Konzept zur Stärkung der seelischen Widerstandfähigkeit hat sich die Resilienzförderung als etabliertes Gesundheitsförderprogramm hervorgetan.

Sie suchen nach Impulsen, wie Sie Veränderungen erfolgreich meistern und gestärkt aus Krisen hervorgehen können? Sie möchten Belastungen und Stress reduzieren, Angst vor Veränderungen abbauen, vielleicht sich selbst oder Ihr Unternehmen durch herausfordernde Zeiten führen?

Worauf es dabei ankommt, erfahren Sie in unserem Resilienztraining. Dort bekommen Sie konkrete Anregungen für den Alltag, wie Sie schwierige Zeiten meistern und gestärkt daraus hervorgehen. Sie erfahren, wie es gelingen kann, mit Belastungen angemessener umzugehen und dabei auch psychisch und physisch gesund zu bleiben.

Präventionskurs nach § 20 SGBV

Stärken Sie Ihre psychische Widerstandsfähigkeit

Unser Resilienzprogramm ist von der Zentralen Prüfstelle Prävention (ZPP) als Präventionskurs zertifiziert und für Versicherte übernehmen die Krankenkassen die Kosten für unsere Präventionskurse anteilig oder vollständig.

Unser Resilienz-Trainingsprogramm mit leicht verständlichen Resilienzfaktoren (LOOVANZ) ist wissenschaftlich evaluiert, so dass dieses Resilienz-Trainingsprogramm für Erwachsene nachweislich zur Stärkung der psychischen Gesundheit beiträgt.

Info zur Erstattung durch die Krankenkassen

Versicherten einer teilnehmenden Krankenkasse können die Kurskosten im Rahmen der jeweils gültigen Satzungsregelung anteilig erstattet werden. Die entsprechenden Regelungen kann der/die Versicherte bei seiner Krankenkasse erfragen. Bitte erkundigen Sie sich vor der Anmeldung bei Ihrer Krankenkasse.
Nach Abschluss des Präventionskurses erhalten Sie von uns eine Teilnahmebescheinigung, mit dieser können Sie den Antrag auf Erstattung bei Ihrer Krankenkasse stellen. Die Erstattung durch die Krankenkasse erfolgt dann auch nach Abschluss des Präventionskurses durch die Krankenkasse.

Fehlzeitenbericht der Krankenkassen

Ergonomische Bürostühle, sorgfältig aufgestellte Computerbildschirme in den Büros, Roboter für schwere Traglasten in den Fabriken: Die körperlichen Belastungen haben die Arbeitsmediziner inzwischen erfolgreich gemindert. Stress und psychische Belastungen haben sie dagegen immer schlechter im Griff.

 

Das belegen auch die Zahlen der Krankenkassen:

Zu den Stresssituationen, die Auslöser seelischer Erkrankungen sein können, gehören laut dem ebenfalls gestern vorgestellten Fehlzeiten-Report 2017 des Wissenschaftlichen Instituts der AOK neben Konflikten am Arbeitsplatz – z.B. wegen mangelnder Kommunikation, hohen Arbeitsdrucks und -tempos sowie der Forderung nach ständiger Erreichbarkeit – auch persönliche Krisen.
Bereits jeder zweite Befragte (52 Prozent) hat solche Krisen erlebt, die großen Einfluss auf Leben und Arbeit haben. Ausgelöst wurden sie beispielsweise durch Erkrankungen in der Familie, Trennung, Tod des Ehepartners oder finanzielle Probleme. Jeder Dritte fühlt e sich aufgrund des kritischen Lebensereignisses unzufrieden mit der Arbeit (37 Prozent), berichtete häufiger über körperliche und psychische Beschwerden oder hat sich krank gemeldet (34 Prozent). Auch bundesweit ist die Zahl der Arbeitsausfälle wegen psychischer Probleme in den vergangenen zehn Jahren um 79,3 Prozent und damit überproportional stark gestiegen, wie aus dem Wido-Fehlzeiten-Report hervorgeht.
Die dadurch verursachten Ausfallzeiten am Arbeitsplatz liegen mit 25,7 Tagen je Fall doppelt so hoch wie der Durchschnitt bei allen anderen Krankheitsbildern (11,7 Tage).
Quelle: https://www.svz.de/17834976 ©2017